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Tschechien – Böhmen: Steinbrüche & Seen

Böhmen hat kein Meer, doch tschechische Taucher haben aus den gefluteten Steinbrüchen ein dichtes Netz von Binnentauchplätzen gemacht. Die meisten werden von einer Tauchbasis oder einem Verein betrieben, die eine Tagesgebühr erheben und den Tauchschein prüfen: Borek mit seinem Ikarus-Bus in 31 m, Srní bei Hlinsko mit Bus, Flugzeug und großen Welsen, Leštinka, Bořená Hora mit seinem Hubschrauberwrack und Horní Cerekev. Die Moldau-Stauseen bieten tiefere, dunklere Tauchgänge, am bekanntesten ist die versunkene Kirche von Těchnice im Stausee Orlík in 26–42 m. Im Nordwesten werden die ehemaligen Braunkohlegruben von Most und Milada zu großen Seen umgestaltet. Einige Steinbrüche sind von ihren Eigentümern oder der Bergbehörde gesperrt; diese sind gekennzeichnet.

Fakten

Saison

Steinbrüche mit Basis können ganzjährig geöffnet sein, im Winter auch zum Eistauchen. Im Sommer erreicht die Oberfläche 20–24 °C, unterhalb der Sprungschicht in 7–8 m sind es aber 3–11 °C und in der Tiefe 2–6 °C. Borek hat im Winter unter dem Eis die beste Sicht; in den Stauseen beträgt die Sicht im Spätsommer oft nur 1–3 m.

Tauchplätze (17)

Nord- & Westböhmen

Südböhmen & Vysočina

Ostböhmen & Vysočina

Mittelböhmen & Prag

Anbieter (8)

Tschechische Steinbrüche sind kalt und oft dunkel: Unterhalb der Sprungschicht bleibt das Wasser das ganze Jahr über bei 2–6 °C, daher sind ein Trockentauchanzug, Kaltwasser-Atemregler und gute Tarierung unerlässlich. Gebühren, Öffnungszeiten und Betreiber ändern sich (Borek hat 2026 den Betreiber gewechselt); bitte vor der Anreise bei der Basis nachfragen. Als nicht verifiziert gekennzeichnete Plätze stützen sich nur auf Taucherdatenbanken. Als ungefähr gekennzeichnete Positionen dienen nur der Orientierung.