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Deutschland – Seen & Steinbrüche (Nord, West & Ost)

Abseits der Alpen und der Küste trainieren und tauchen deutsche Taucher hauptsächlich in gefluteten Steinbrüchen, Kiesgruben und ehemaligen Braunkohletagebauen. Am bekanntesten ist der Kreidesee in Hemmoor, eine 60 m tiefe Kreidegrube mit einem versunkenen Flugzeug, Lastwagen und Wohnwagen. In Thüringen hat der Sundhäuser See eine Unterwasser-Nachbildung des alten Nordhausen, während die Lausitz und Mitteldeutschland klare Granitsteinbrüche wie Horka und Steina sowie riesige Bergbauseen wie den Geiseltalsee mit versunkenen Wäldern bieten. Im Westen ziehen tiefe Steinbrüche wie See im Berg und Hunsfels erfahrene und technische Taucher an. Fast jeder See ist privat oder reguliert: Man taucht nur über die Basis oder mit einer Tageskarte, zeigt sein Brevet und oft ein ärztliches Attest vor, und viele Basen verlangen zwei unabhängige erste Stufen. Unterhalb der sommerlichen Sprungschicht bleibt das Wasser das ganze Jahr kalt, daher ist ein Trockentauchanzug üblich.

Fakten

Saison

Der Kreidesee Hemmoor ist ganzjährig betauchbar; die Sicht beträgt 10–15 m und bei gutem Wetter bis zu 25 m, kann an vollen Sommerwochenenden aber auf 1 m sinken. Kaltes Wasser: 4–9 C in den kalten Monaten, 7–13 C Ende Oktober. Frühjahr und Herbst sind am besten, an Wochentagen ist es ruhiger.

Tauchplätze (23)

Nordrhein-Westfalen

Sachsen-Anhalt

Brandenburg (Lausitz)

Sachsen

Hessen & Rheinland-Pfalz

Niedersachsen & Norden

Thüringen

Anbieter (15)

Touren (4)

Steinbruch- und Bergbauseen sind private oder regulierte Gewässer: nur über die betreibende Basis oder mit der erforderlichen Karte tauchen; Tauchen an anderer Stelle kann einen Verstoß darstellen. Tagesgebühren, Öffnungszeiten und Zugangsregeln ändern sich häufig – vor der Anreise bei der Basis nachfragen. Tiefe Schichten bleiben das ganze Jahr kalt. Positionen dienen nur der Orientierung.