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Deutschland – Bodensee & Bayerische Alpenseen

Das Seetauchen in Süddeutschland konzentriert sich auf zwei sehr unterschiedliche Gewässer. Der Bodensee, besonders der Arm Überlinger See, fällt entlang von Molasse-Wänden auf 80–100 m ab und bleibt unterhalb von etwa 10 m bei 4–6 °C, daher sind die meisten Plätze ernsthafte Kaltwassertauchgänge mit versunkenen Booten, Autos und Rohrleitungen statt buntem Leben. In Oberbayern bietet der Walchensee in etwa 800 m Höhe klares Wasser, eine tiefe Steilwand an der Galerie und einfache Ausbildungsbuchten, während Starnberger See, Ammersee und der kleine Thumsee einige weitere Landtauchplätze ergänzen. Das Tauchen ist streng reglementiert: In Bayern ist es nur in den vom Landratsamt freigegebenen Seen erlaubt, und am Bodensee verbietet die Schifffahrtsordnung das Tauchen in der Nähe von Häfen und Anlegestellen, außer an wenigen namentlich genannten Stellen. Mehrere berühmte Orte – der Königssee, der Teufelstisch und der Blautopf – sind für Freizeittaucher gesperrt und werden hier nur in den Fakten behandelt. Nachttauchgänge, saisonale Laichverbote und Badesaisons schränken zusätzlich ein, wo und wann getaucht werden darf.

Fakten

Saison

Bayerische Alpenseen (Walchensee, Königssee, Starnberger See): Die Oberfläche hat im Sommer 17–23 C und im Januar 3–4 C; das Wasser ist im Herbst und Winter am klarsten. Eistauchen im Winter ist möglich, aber durch örtliche Regeln eingeschränkt. Es wurden keine Sichtdaten gefunden; bei örtlichen Tauchbasen nachfragen.

Tauchplätze (24)

Oberbayerische Seen

Bodensee

Anbieter (3)

Touren (1)

Tauchregeln, saisonale Verbote und Parkbedingungen in Bayern und am Bodensee ändern sich und werden durchgesetzt; vor der Anreise die aktuellen Allgemeinverfügungen beim Landratsamt oder bei einer örtlichen Tauchbasis prüfen. Viele Plätze sind tiefe, kalte Steilwände – Gas, Kälteschutz und Dekompression entsprechend planen. Positionen dienen nur der Orientierung.