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Polen – Ostsee-Wracks (Danziger Bucht & Pommern)

Das Tauchen an Polens Ostseeküste dreht sich fast ausschließlich um Wracks. Das kalte Brackwasser konserviert Stahl und Holz gut, und die Danziger Bucht vor der Halbinsel Hel birgt in 12–47 m eine dichte Ansammlung von Kriegsschiffen, Schleppern, Fischkuttern und einem U-Boot, erreichbar auf kurzen Bootsfahrten ab Hel, Jastarnia und Gdynia. Weiter draußen liegen tiefe Hochseewracks für technische Taucher, bis hinab zum Flugzeugträger Graf Zeppelin in 87 m. Seit August 2026 führt eine neue Verordnung des Seeamts in Gdynia 64 Wracks auf, die ohne Genehmigung betaucht werden dürfen; für jedes andere Wrack ist eine Genehmigung des Direktors des Seeamts nötig. Die großen Flüchtlingsschiffe von 1945 – die Wilhelm Gustloff, die Goya und die General von Steuben – sind Kriegsgräber, an denen das Tauchen verboten ist. Zu erwarten sind 5–10 m Sicht, eine scharfe Sprungschicht und Netze an den tieferen Wracks.

Fakten

Saison

In der Danziger Bucht wird fast das ganze Jahr getaucht; die Sicht ist im Frühling und Herbst am besten, Algenblüten im Frühsommer verschlechtern sie. Das Oberflächenwasser kann im Sommer über 20 °C erreichen, während das Tiefenwasser unter 10 °C bleibt, daher ist ein Trockentauchanzug ratsam. Tauchgänge auf offener See finden von April bis September statt. Die Monatsaufteilung ist eine Schätzung auf Basis dieser Quellen.

Tauchplätze (19)

Danziger Bucht (Hel, Jastarnia, Gdynia, Rozewie)

Offene Ostsee vor Pommern (Łeba, Ustka)

Anbieter (3)

Die Positionen der gelisteten Wracks stammen aus der offiziellen Liste des Seeamts; gesperrte und nicht gelistete Wracks sind nur ungefähr eingezeichnet und nicht zur Navigation gedacht. Bootsfahrten hängen von Wetter und Mindestteilnehmerzahl ab. Die Regeln haben sich im August 2026 geändert – bitte die aktuelle Liste und die Bedingungen beim Seeamt und beim Veranstalter prüfen.