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Rumänien – Seen, Stauseen & Schleusen

Das Binnentauchen in Rumänien ist kleinteilig und überwiegend vereinsbasiert. Rund um Bukarest trainieren Tauchschulen in einem gefluteten Steinbruch und in den verlassenen Schleusen des unvollendeten Donau–Bukarest-Kanals bei Fălăstoaca und Budești. Im Apuseni-Gebirge liegt die katholische Kirche des vom Stausee Beliș-Fântânele überfluteten Dorfes in 27–30 m, und ein Abenteuerveranstalter bringt im Sommer Taucher zu den großen Bergstauseen Vidraru, Siriu und Izvorul Muntelui. Viele berühmte rumänische Seen sind keine Tauchplätze: Das Schwimmen im vulkanischen Kratersee Sfânta Ana ist seit 2018 verboten, und für Freizeittauchen in den Salzseen von Turda, Ocna Sibiului oder Sovata fanden wir keinen Beleg. Die Datenlage ist dünn: Die meisten Plätze werden von nur einem Veranstalter gelistet und haben keine veröffentlichten Tiefen oder Einstiegsstellen.

Fakten

Saison

Organisierte Seetauchgänge finden von Mai bis September statt. Es wurden keine tauchspezifischen Temperatur- oder Sichtdaten gefunden; Bergstauseen bleiben in der Tiefe das ganze Jahr kalt.

Tauchplätze (8)

Siebenbürgen

Raum Bukarest

Karpaten-Stauseen

Anbieter (3)

Touren (1)

Stauseen sind unterhalb der Sprungschicht kalt und dunkel, mit schlechter Sicht; verlassene Schleusen und Steinbrüche verbergen Stahl, Beton und Schutt. Die meisten Plätze hier sind privat oder ungeregelt und stammen aus der Liste eines einzelnen Veranstalters, daher sind die Positionen ungefähr und die Regeln unbekannt: nur mit dem genannten Veranstalter tauchen und vorher Eigentümer oder lokale Behörde fragen.