Piran Punta
Die Spitze der Halbinsel Piran ist ein geschütztes Unterwasser-Naturdenkmal und einer der lebendigsten Plätze im slowenischen Meer. Eine Felswand fällt auf der Südseite von wenigen Metern auf etwa 14 m ab, die Nordseite neigt sich bis etwa 22 m (eine Basis nennt bis zu 25 m), sodass Anfänger wie erfahrene Taucher ihre Tiefe finden. Die Felsen beherbergen Drachenköpfe, Kraken, Krabben, Langusten und Meeraale, darüber Meeräschen und Brassen; der Platz ist bei Unterwasserfotografen beliebt. Tauchgänge können auch als sanfte Drift entlang der Landspitze durchgeführt werden.
Fakten
- Region: Slowenien – Küste
- Gebiet: Piran, Fiesa & Portorož
- Tiefe: 3–22 m
- Niveau: Anfänger
- Strömung: mäßig
- Typ: Riff, Steilwand
- Koordinaten: 45.53, 13.5605 (geschätzt)
- Highlights: scorpionfish, mullet, sea bream, octopus, crabs, lobster, conger eel, schools of fish, rock wall to ~14 m, dolphins often seen from the boat, popular for underwater photography, Rt Madona natural monument
- Tipps: Innerhalb der durch gelbe Bojen markierten Naturdenkmal-Zone (etwa 13 ha) sind Motorboote und Ankern verboten, ebenso Speerfischen und das Sammeln von Organismen – Boote setzen die Taucher knapp außerhalb der Zone ab und die Taucher schwimmen hinein. Ein Landeinstieg ist möglich, da das Riff nah am Ufer liegt. Auf Bootsverkehr rund um die Landspitze achten und eine Boje (SMB) verwenden. Nemo Divers und die Basis in Fiesa führen hier Tauchgänge.