Most na Soči – Soča–Idrijca confluence
Seit dem Bau des Wasserkraftwerksdamms Doblar 1936 sind die tiefen, engen Schluchten der Soča und der Idrijca bei Most na Soči von einem Stausee geflutet und nur noch unter Wasser zu sehen. Der Einstieg erfolgt vom Fußweg im Park am Südufer der Halbinsel, direkt am Zusammenfluss; man schwimmt gegen die schwache Strömung unter die Idrijca- oder die Soča-Brücke. Die Wände sind steil und oft überhängend; der Grund, unter der Idrijca-Brücke je nach Kies etwa 30 m tief, ist mit Geröll, umgestürzten Bäumen, Müll und Überresten aus dem Ersten Weltkrieg bedeckt. Ab etwa 20 m ist es völlig dunkel, und die Sicht ist meist schlecht, in der Idrijca besser.
Fakten
- Region: Slowenien – Seen, Flüsse & Höhlen
- Gebiet: Soča-Tal (Bovec – Kobarid – Solkan)
- Tiefe: 0–30 m
- Niveau: Profi
- Strömung: mäßig
- Typ: Kanal, Steilwand, Nacht
- Koordinaten: 46.15243, 13.74063
- Highlights: drowned gorges of the Soča and Idrijca, submerged stone staircase, overhanging rock walls and cavities, WWI remains on the bottom, fish up to ~30 cm near the surface, total darkness below ~20 m
- Tipps: Nur bei Niedrigwasser in Soča und Idrijca tauchen (schwächere Strömung, bessere Sicht); nach starkem Regen wird die Soča milchig und die Idrijca braun. Lampe und Kompass sind unerlässlich. Den Rückweg entlang einer Wand planen, die sicher zum Ausstieg führt: Unter den Brücken oder an den Felsen kann man das Wasser nicht verlassen, und das Schwimmen nach Süden Richtung Damm Podselo ist sehr riskant. Nachttauchgänge sind möglich, sollten aber kürzer und flacher sein. Das Atlasblatt stammt von 2012 – aktuelle Bedingungen prüfen.